NAS Test #1 Synology DS213

Es ist da und seit kurzem auch mit der richtigen Platte:

Wie am Bild zu sehen, betreibe ich das Dual-Slot NAS nur mit einer Platte. Dafür wird eine WD Red 3TB verwendet, die erst seit kurzem erhältlich ist.

Zuvor habe ich eine ältere Samsung SP2504C (250GB, 7200rpm) zum Testen eingebaut. Beide Platten finden sich auf der Kompatibilitätsliste von Synology und funktionierten auf Anhieb.
Lässt man bei der 3TB-Platte jedoch bei der Installation die Sektoren prüfen, kann das schon mal gut und gerne 24 Stunden dauern.

Am Interessantesten bei dem Vergleich der beiden Platten ist wohl die Geschwindigkeit. Die WD Red Serie ist ja für den NAS-Betrieb ausgelegt und dadurch nicht so potent, wie die Samsung SP, die zuvor in meinem RAID1-Verbund gelaufen ist.

Dieser Unterschied macht sich auch im NAS durchaus bemerkbar „?? so erreichte ich beim Kopieren über das Filesystem mit der Samsung SP ca. 50-55 MB/sec wohingegen die WD Red nur mit ca. 45-50 MB/sec schreiben lässt. Beide male wurden mehrere groÖ?e Dateien (700MB-1,5GB) mit gesamt ca. 8 GB Volumen kopiert.

Hier wäre der Vergleich spannend, wenn man die WD Red mit Raid-0 im NAS betreiben würde.
Im groÖ?en und ganzen ist das Kopieren aber gefühlt sehr schnell und die auf das System abgestimmten Apps kommen mit den zunächst groÖ?en Datenmengen auch zurecht.

Da ich das NAS auch zum Streamen von Musik (mp3) und Filmen (mkv) verwende, war mir ein UPnP/DLNA fähiges Gerät sehr wichtig. Bisher hat das mein viel zu lauter Rechner erledigt, der dabei auch noch einiges an Strom verbraucht hat.

Das NAS funktioniert hier wirklich wunderbar! Mein Philips 40PFL9705K und auch der BlueRay-Player haben das NAS sofort als DLNA-Gerät erkannt und angezeigt.
Auch die Performance beim Streamen ist beeindruckend. Ein Gigabit-LAN ist zwar von Anzuraten, dafür schickt das NAS die Daten aber auch bei Full-HD-Filmen ohne zu Puffern zum Endgerät und benötigt dafür auch kaum Prozessorleistung (<10%).

Streamen sollte also auch möglich sein, wenn das NAS im Hintergrund gerade einer Nebentätigkeit nachgeht, solange diese nicht den Prozessor auslastet.

Die optional installierbaren Pakete (vom Audio-Bibliothek bis zum Webserver mit PHP und MySQL) runden den Funktionsumfang ab und machen das NAS beinahe zum Mini-Server. In erster Linie dient es jedoch als Datenspeicher und diesen Job mach das DS213 richtig gut, dank dem 2GHz Prozessor und 512MB DDR3-RAM.

Bleibt zum Abschluss noch die Lautstärke zu erwähnen „?? gerade hier hab ich mich für ein Dual-NAS entschieden, damit der Lüfter gröÖ?er wird und dadurch mit geringere Drehzahl eine geringere Lautstärke-Entwicklung erreicht wird. Zusammen mit der WD Red, die diesen Zustand zusätzlich begünstigt, ist das NAS wunderbar leise.

Im Abstand von 3m* ist es nicht mehr hörbar, vorausgesetzt man verwendet eine leise Festplatte „?? die Schreib/Lese-Zugriffe der Samsung SP waren hier deutlich herauszuhören, wohingegen die WD Red ihre Stärke ausspielt und nur durch das LED der Betrieb bemerkbar ist.

Das NAS kann ich nur weiterempfehlen, wenn die gewünschten Anforderungen erfüllt werden, da es alle meine Erwartungen erfüllt (sh. NAS-Vergleichs-Post).

Die Gesamtkosten liegen bei ca. 500″?¬ für das Synolgy DS213 und der WD Red 3TB.
Bei der Preisentwicklung am Markt, kann man die WD Red wohl bald auch deutlich billiger bekommen und diese Kombination ab 400″?¬ ergattern.

 

Gemessen wurde hier die deutliche Geräuschwahrnehmung im stillen Raum mit 20m2.

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